Montag, 7. August 2017

Meine Tipps für eine perfekte Bilderwand & 2 kreative Ideen für Fotoposter mit Pixum

Meine besten Tipps für eine gelungene Bilderwand mit Fotopostern, Prints und Leinwänden | DIY Tutorial | Tasteboykott
Kreative Wanddeko DIY mit Fotopostern und Bilderwand-Tutorial ganz einfach und preiswert selbst machen
Skandinavisch eingerichtetes Jugendzimmer mit Bilderwand in Grautönen - Meine besten Tipps für eine gelungene Bilderwand | Tasteboykott Blog
*Enthält Werbung für Pixum

Es folgt eine Erzählung, die an Tragik und Brillanz ihresgleichen sucht.
Jeden Morgen fiel mein Blick zuerst auf die graue Wand gegenüber meines Bettes, und jeden Morgen dachte ich, wie leer sie doch sei und wie doof das aussehe. Ein mysteriöser Fleck trug nicht zu einem positiveren Eindruck bei. An der Gestaltung dieser Wand habe ich mir den Kopf zerbrochen: Ein Raster an Polaroids sollte nicht die Lösung für dieses Problem (Ein furchtbares Trauerspiel, ich weiß.) sein, der Libellenprint war auch nicht das Richtige. Etwas Größeres musste her! Ein wirklich großes Knaller-Statement-Kunstwerk hätte ich zwar wirklich gerne hierfür gekauft, aber das ist gerade einfach nicht drin. Meine Lösung, nachdem ich etwa eineinhalb Jahre gegrübelt und auch lange Zeit die Sache gekonnt ignoriert hatte: Es wurde eine Bilderwand.

Perfekte Bilderwand gestalten DIY-Anleitung // Tutorial: How to arrange a gallery wall | Tasteboykott
Eine Bilderwand kann kostengünstig und kreativ eine leere Wand füllen. Ich verrate dir meine besten Tipps für eine gelungene Bilderwand: Auf dem Tasteboykott Blog!

Und damit ihr von meinem gewonnen Wissen profitieren könnt und weniger lange an der Wandgestaltung verzweifeln (ok, langsam finde ich diese Wortwahl doch etwas too much) müsst, habe ich ein paar Tipps dazu:

Bilderwand gestalten DIY-Tutorial

1. Alle Bilder, Rahmen, Leinwände, Objekte (Geweihe, Stickrahmen etc.), die ihr verwenden könntet und möchtet, zusammensammeln. Das waren bei mir einige, ich habe dann entschieden, dass viele kleinteilige Rahmen zu unruhig wirken und mich daher auf fünf Größere beschränkt.

2. Die zur Verfügung stehende Maximalfläche ausmessen, dabei Möbelstücke, Wandleuchten, geöffnet werdende Türen, Fußleisten und einen Mindestabstand zu den Rändern von einigen Zentimetern beachten. 

3. Kann auch schon mit Schritt 1 einhergehen: Alle Bilder werden auf dem Boden ausgebreitet und dann beginnt der eigentliche Spaß: Arrangieren, umschieben, wegnehmen und wieder von vorne anfangen, bis man zufrieden ist und die Maße stimmen. Auch kann es nicht schaden, ein Auge auf die Gesamtform zu werfen und inwiefern diese den Platz an der Wand ausfüllt. Am besten, man macht immer wieder Fotos von möglichen Kombinationen und sucht am Ende seinen Favoriten aus.

Dabei habe ich mich immer an ein paar horizontalen und vertikalen Linien orientiert, aber das muss man natürlich nicht und bei mehr Bildern sieht das ohne auch oft viel besser aus.

Wenn ihr versprecht, die Augen zusammenzukneifen, zeige ich euch ein paar Handy-Bilder von anderen Möglichkeiten, die ich erwogen habe:

Bilderwand arrangieren Boden Kombinationen Tipps DIY Tutorial

4. Beachtet eine gute Mischung aus Hoch- und Querformat, Leinwänden und gerahmten Prints/ Postern, Größen-, Helligkeits- und Farbvariationen. Zwar können auch Bilderwände mit ausschließlich gerahmten Fotos toll aussehen, aber tendenziell finde ich gemischte Varianten hübscher. Damit die unterschiedlichen Stücke wie eine Einheit wirken, sollten die Abstände zwischeneinander nicht zu groß sein.
Und noch eine sehr hilfreiche Regel: Die größten Bilder kommen in die Mitte, die kleineren drumherum.

5. Ist sicherlich optional, hat mir als Entscheidungslegastheniker aber geholfen: Die Größe der Rahmen ausmessen und mit Masking Tape die Umrisse an die Wand kleben, siehe Bild vier unten. So kann man dann auch nochmal besser abschätzen, wie groß der Abstand zu den Seiten sein sollte, ich habe meine Bilder vor dem Aufhängen z.B. alle ein Stück nach unten gerückt.
Übrigens muss man diesen Schritt nicht so wunderschön akkurat ausführen, wie ich das offensichtlich getan habe. Schnell weiter:

6. Bilder aufhängen, davor den Abstand vom Aufhänger/ der Stelle, an der das Bild am Nagel aufliegt, mit berücksichtigen. Und nein, in der Realität hängen die Bilder bei mir viel gerader und mit einem ziemlich einheitlichen Abstand. Wirklich!

Perfekte Bilderwand gestalten Tipps/ Anleitung: Tasteboykott Blog

Und in meinem Fall Schritt 7: Füllungen für zwei leere Rahmen besorgen.
Dafür hat mich Pixum* freundlicherweise zwei Poster gestalten lassen, ihr habt sie oben schon gesehen: Nr. 1 ist eine Schwarz-Weiß-Fotografie, die ich mal in einem verlassenen Gebäude gemacht habe. Ich habe mich hier für Fotopapier edelmatt* entschieden, weil das als "besonders schön für Schwarzweiß-Motive" bezeichnet wurde, es ist tatsächlich ein total hochwertig aussehender Print geworden! 
Nr. 2 ist dann eine ganz schlichte Idee von mir gewesen: Ich habe einfach mein Lieblingsgedicht von Robert Frost in einer Serifenfont (weiß leider nicht mehr welche) hochgegladen und bin begeistert von diesem sehr zurückhaltenden Print mit einem tollen Inhalt. Poeten können natürlich idealerweise eigene Werke an die Wand bringen, aber auch ein Songtext o.ä. wären denkbar.

Weil mir die beiden Poster so gut gefallen haben, musste ich sie vorher nochmal vor einem weißen Hintergrund besser zur Geltung bringen und ablichten:

Kreative Ideen mit Fotopostern: Schwarz-Weiß-Fotografie von einem verlassenen Haus, auf dem Sideboard dekoriert im skandinavischen Stil
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Der ganze Raum wirkt mit diesem umgesetzten Projekt jetzt deutlich fertiger, wohnlicher und interessanter, Kunst in jeglicher Form bringt immer viel mehr Tiefe und Persönlichkeit in ein Zuhause, finde ich.

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Kommentare:

  1. Sehr schön geworden, hast du die große Leinwand selbergemacht? Das Gedicht mag ich auch sehr!
    Caro

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    1. Schau mal in diesem Post Caro, da gibt es die Anleitung für die Ombre-Leinwand:
      http://tasteboykott.blogspot.de/2017/01/3-mal-diy-kunstwerke-fur-die-wand.html

      Liebe Grüße!

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