Schneespaziergang im Winterwald - kalt und sonnig!

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Sunny snowy winter day in the forest
Sunny snowy winter road in the forest

Würde ich meine Texte nach SEO optimiert schreiben, würden wohl gehäuft folgende Begriffe fallen:
Schnee. Winter. Januar. Wald. Schneespaziergang. Äste. Sonne. Winterwald. Januartag. Weiß. Sonnig. Spaziergang. Tannen. Bäume. Natur.
Und ich muss sagen, das fasst ganz gut zusammen, wovon die Fotos und der Post heute handeln sollen: Winter und Wald und so.

Wald und Natur im sonnigen Winter bei Schnee | Tasteboykott
Sunny snowy winter day in the forest - magical!
Wald und Natur im sonnigen Winter bei Schnee | Tasteboykott

Denn wenn am Wochenende die Sonne so schön lacht und Schnee liegt, gehe sogar ich Zimmerpflanze mal draußen spazieren. Ich bin übrigens nicht nur Stubenhocker, sondern auch Frostbeule. Und ja, kalt war es draußen (ach, Wasser gefriert nicht bei + 22°C? ).

Sunny snowy winter day in the forest - branches with snow
Wald und Natur im sonnigen Winter bei Frost und Schnee | Tasteboykott
Sunny snowy winter day in the forest
 Verschneite Tannen und Bäume im Januarwald | Tasteboykott
Sunny snowy winter day in the forest
Sunny snowy winter day in the forest | Tasteboykott

Aber belohnt wurde ich ja dann letztendlich: Die Natur war und ist ganz zauberschön und ich habe einige Fotos gemacht, frische Luft geschnappt, mich bewegt und anschließend meine Zehen wieder auftauen können. Läuft doch.

Tannenzweige und Wald im Winter bei Schnee | Tasteboykott
Sunny snowy winter walk in the forest | Tasteboykott
Natur und Wald im Winter bei Schnee | Tasteboykott

In Heaven: Dunkler Winterabend

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Der Himmel ist weitgehend dunkel, die Sonne verschwunden. Einen letzten Schimmer hat sie zurückgelassen, auch er wird bald nachfolgen. Die kahlen Büsche und Bäume lassen sich nur noch erahnen. Mag ich irgendwie, diese Stimmung.
Was ich noch mag: Meryl Streep. Die Obamas. Offenheit, Toleranz, Gleichheit und Verstand. Respekt und Ehrlichkeit. Bildung. Und die Aussicht, dass in vier Jahren hoffentlich jemand verantwortungsvolleres ins Weiße Haus einziehen wird. Die Sonne wird auch wieder aufgehen.

Dark evening sky in winter // Dunkler Abendhimmel im Winter
Dark evening sky in winter after sunset // Dunkler Abendhimmel im Winter
Winter dark evening sun sky // Dunkler Abendhimmel im Winter nach Sonnenuntergang
Dunkler Abendhimmel im Winter nach Sonnenuntergang, im Vordergrund kahle Büsche
Winter dark evening sun sky // Dunkler Abendhimmel im Winter nach Sonnenuntergang
Dunkler Abendhimmel im Winter nach Sonnenuntergang, im Vordergrund kahle Büsche

Himmelsblick für Katja.

Mehr ist nicht immer mehr: Ordnung & Minimalismus

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Neues Jahr, neue Motivation. Das geht wohl vielen so, mir auch. Vorgenommen habe ich mir ja unter anderem, Ballast abzuwerfen, denn das scheint mir gerade bitter nötig. Ich sehne mich nach Freiraum, Platz und Leere. Und Ordnung - im Kopf, aber besonders zu Hause.
Das Bedürfnis überkam mich bereits im Dezember besonders stark, als ich die Fotos für diesen Post fotografierte. Ich lief hundertmal zwischen Set und Kamera hin und her und fühlte mich eingeengt. Überfordert. Belastet. Weil zu viele Sachen rumlagen, zu wenige freie Ablageflächen vorhanden waren.

Scandinavian white still life with plants

So wurde in den Schränken und Schubladen mal wieder gründlichst durchgeschaut, aussortiert und neu eingeräumt. Ich habe ab der Mitte des Jahres meist so eine Horderphase, in der ich total viel für Fotos, als Deko oder ohne besonderen Grund aufhebe, bis es mir am Jahresende dann wieder zu viel wird und ich im Januar frisch starten möchte. Also ist einiges wieder ausgezogen, auch wenn ich eine gewisse Grundordnung seit einigen Jahren glücklicherweise beibehalten kann.
Angefangen habe ich zusätzlich, gewisse Dinge "aufzubrauchen", um wieder mehr Platz zu schaffen: Farben, von denen ich zu mehrere Tuben in gleichen Tönen habe, halb abgebrannte Teelichte, Peelings... Ich möchte den Fokus einfach lieber auf Qualität statt Quantität legen.

Lebensmittel sind ein weiterer Punkt und ich habe tatsächlich Spaß daran, Schubladen auszuräumen, auszuwischen und nur noch genießbare Sachen wieder einzuräumen.

Hyacinth as minimalist white spring decoration

Auch bei Kontoauszügen und anderen Dokumenten habe ich durchgeschaut und aussortiert. Kontoauszüge, die älter als drei Jahre sind, habe ich entsorgt. Schaut aber lieber noch mal selber nach, wie das für euch gilt. Bei Selbstständigen ist das ja z.B. anders geregelt. Und zur Sicherheit unbedingt die Dokumente irgendwie zerstören! Wer wie ich keinen Schredder hat, kann einfach eine Schere nehmen. Macht Spaß. Nicht.

Online sammelt sich mit der Zeit ebenfalls einiges an, was man mal reduzieren sollte: Beispielsweise habe ich  auf Instagram aufgehört, einigen Accounts zu folgen. Klar, ich habe immer noch fast 700 Menschen abonniert, aber bei den meisten mag ich die Bilder einfach zu gerne um ihnen zu entfolgen. Auch gespeicherte Videos schaue ich zwar immer mal wieder durch, aber gerade sortiere ich da sehr konsequent alles auf Youtube von meiner Liste aus, was mir nicht mehr gefällt und was ich nicht wieder anschauen werde. Auf Pinterest habe ich ein bisschen was gelöscht und muss mal schauen, wieviel davon bleiben darf und wie ich meine Pins organisiere. Geheime Boards mit Wunschlisten etc. (allein über 150 Bücherwünsche!) habe ich bereits ausgemistet und teilweise ganz gelöscht. Evernote und Spotify muss ich noch zu Leibe rücken.
Offensichtlich darf auch das Aufräumen der E-Mail-Konten nicht fehlen. Hier nicht vergessen, den Papierkorb zu entleeren, um wieder Speicherplatz zu schaffen!
Doch meine digitalen Ausmistaktionen beschränken sich nicht nur auf mein Onlineleben, auch meine Festplatte ist total überfüllt. Fotos lösche ich kaum und sichere ich auf externen Festplatten, aber viele alte Dokumente, Notizen, Präsentationen, PDFs etc. wird man wohl nie mehr brauchen. Weg damit, dann läuft der Computer auch wieder schneller!

Ordnung und Minimalismus: Zeitschriften aussortieren und nur inspirierende Seiten behalten!

Hat man sich während/ nach so einer Aktion mal wieder vor Augen geführt, wie viel Zeug man eigentlich besitzt und wie wenig man braucht, ist mein nächster Entschluss schon fast zwangsläufig: Ich mache (zum wiederholten Male) eine Konsumruhe. Nur kaufen, was ich un.be.dingt brauche, rational entscheiden, Geld lieber sparen. Nicht, dass ich sonst so viel kaufen würde, aber ganz konsequent war ich in den letzten Monaten dann doch nicht. Gerade Bücher nehme ich spontan gerne mal mit (natürlich nicht, ohne vorher zu bezahlen!), da sie ja nicht schlecht werden, sie vielleicht reduziert sind oder ich einfach neugierig bin. Resultat: Ich habe 25 ungelesene Bücher hier rumliegen. Heißt, ich werde mehr als ein halbes Jahr damit beschäftigt sein, diesen Stapel abzulesen.
Dabei fühlt es sich doch viel besser an, ein neues Buch zu kaufen und es dann gleich lesen zu können, ohne schlechtes Gewissen, weil man ja noch so viele andere Bücher hat und eigentlich ja diese lesen müsste und sollte und überhaupt... Davon möchte ich wieder weg und daher wohl vorübergehend eine Kaufpause einlegen.

Book stacks and glass as minimalist scandinavian winter decoration | Tasteboykott

Und auch ordentliche Menschen (wo ich mich eher dazuzähle) müssen immer wieder aufs neue die Ordnung aufs Neue bewahren, denn sie ist nun mal ein Prozess und kein Dauerzustand. Eine Grundordnung mit einem Platz für jede Sache und reflektierter Konsum sind wichtig, am Ball bleiben mit dem Aufräumen und Aussortieren aber ebenfalls!
Ich hoffe, heute jemanden motiviert zu haben, denn mir geht es bei solchen Minimalismus-Blogposts auch immer so. Mit Sicherheit finden sich in eurem Zuhause noch kruschelige Ecken und überflüssige Dinge! Und wenn euch Unordnung nicht stört oder sogar lieber ist, dann respektiere ich das natürlich ebenfalls, kreatives Chaos wirkt auch auf mich bis zu einem gewissen Grad befruchtend.
Was ist eure Einstellung zum Thema Ordnung - gerade jetzt am Jahresanfang? Spießig oder wohltuend?